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Feuchtstrahlen

Für die Vorbereitung industrieller Oberflächen etabliert sich zunehmend neben dem Industriestandard des trockenen Strahlens das Feuchtsandstrahlen. Bei dieser Technologie unterscheidet man grundsätzlich drei verschiedene Methoden: Die meisten Geräte sind entweder klassische Trockenstrahler, denen in der Strahldüse bzw. unterhalb des Kessels Wasser zugesetzt wird oder Hochdruckreiniger, denen in der Düse Strahlmittel zugesetzt wird. Hierbei bildet das Wasser eine kegelförmige Schutzhaube, die den Staub und das Strahlmittel binden soll.
 
Die dritte Methode setzt bereits im Kessel dem Strahlmittel Wasser zu und arbeitet durchgängig mit einem Strahlmittel-Wasser-Gemisch. Wir sprechen bei dieser Technologie von echten Feuchtsandstrahlen, da zur Druckerzeugung und zur Strahlmittelförderung aus dem Behälter Druckwasser verwendet wird. Die Bildung feinster Staubpartikel, die beim herkömmlichen Trockenstrahlen entstehen, verringern sich bei unserer Technologie um 95%. Mit nur einem Maschinentyp können alle Strahlaufgaben, von behutsam bis kraftvoll, durchgeführt werden. Denn die Druckluft, die neben dem Strahlmittel die Aggressivität des Strahles ausmacht, wird unabhängig von der Strahlmittelmenge bzw. -förderung reguliert. Ob eingebrannte Altanstriche auf dünnen Aluminiumblenden, beschichtete Stahlträger oder große Höhenunterschiede bis zu 250 m. Die Technik kann auf nahezu jeder Oberfläche bei jedem Wetter (über 0°C) angewendet werden, und ist bereits in über 40 Ländern in den unterschiedlichsten Klimazonen im Einsatz.

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Wirtschaftlichkeit

Elementare Vorteile bieten diese patentierten Feuchtsand-Strahlsysteme bei den Betriebskosten: Das Strahlmittel muss nicht trocken gelagert werden. Gleichzeitig verbrauchen wir auf diesem Weg 60% weniger Strahlmittel und Wasser, was nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wesentlich wirtschaftlicher ist. Ein spezielles Dosierventil ermöglicht diese Einsparung, ohne jedoch dabei die Leistung zu mindern. Daraus resultiert eine um 50 % verminderte Abfallmenge, die besonders bei belasteter Altfarbe die immens gestiegenen Entsorgungskosten von bis zu 200 € pro Tonne halbiert.
 
Im Gegensatz zu Trockenstrahlern, bei denen das zu strahlende Objekt luftdicht abgeschlossen und mit einer entsprechenden Absauganlage versehen sein muss, entfällt bei unserer Technologie diese zeit- und kostenintensive Einhausung. Durch die Staubreduzierung um 95 % können die Geräte auch in kritischen Umgebungen, wie zum Beispiel in engen Räumen, in der Nähe sensibelster Technik oder bei Aufgaben mit Publikumsverkehr eingesetzt werden.

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Fazit

Im Vergleich von Trocken- und Feuchtsand-Strahltechnik kann das Feuchtsandstrahlen also erhebliche Vorteile für sich verbuchen. Bei Stahl ist das Trockenstrahlen der Oberfläche zwar weit verbreitet, allerdings meist mit großer Umweltbelastung verbunden. Zum einen ist die Staubentwicklung problematisch, so dass alles luftdicht verschlossen und abgesaugt werden muss. Zum anderen lässt sich der Strahlschutt oftmals nur als Sondermüll entsorgen. Bei der Entfernung alter Lacke sind es häufig schwermetallbelastete Altbeschichtungen, die den Abfall verunreinigen.
 
Bei echtem Feuchtsandstrahlen entfallen die Kosten für trockene Lagerung des Strahlmittels, die Verbrauchskosten werden um 60% gesenkt, der Staub um 95% reduziert, und der Einsatz in kritischen Umgebungen ohne besondere Einhausung ist möglich. Umweltneutrale Rostverzögerer und 1-komponentige Polyurethan-Lacke ermöglichen das Strahlen auf Stahl mit Sa 2,5 und erzielen trotzdem noch Einsparungen von 35% gegenüber dem Trockenstrahlen. In weiten Teilen der Petrochemie Hollands hat daher das torbo Feuchtsand-Strahlverfahren bereits Normcharakter.
 
Josef Keizers jr., torbo ENGINEERING KEIZERS GmbH, Borken
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