Home Produkte Anwendungen Support Kontakt Impressum Language
SchulungenTipps & TricksDownloads
  Sie befinden sich hier: Home | Support | Tipps & Tricks Osmose
Tipps & Tricks

Abb.1
Abb.2
Abb.3

Abb.: 1 Aufbau der Beschichtungen bei GFK- Booten (Kunststoffbooten)
Abb.: 2 Aufbau der Beschichtungen bei Stahlbooten
Abb.: 3 Oberfläche nach der Behandlung

Osmose bei GFK- und Stahlbooten
Die Antifoulingbeschichtung bewirkt den Schutz der Farbschichten und verhindert den Algenbesatz an der Bootsunterseite.

Die selbsterodierende Antifoulingbeschichtung muss jedes Jahr erneuert werden. Diese Beschichtung kann bis zu 7 mal aufgetragen werden.
Alle 5 bis 7 Jahre ist die Antifoulingbeschichtung bis auf den Schutzanstrich abzutragen.
Löst sich die Antifoulingbeschichtung frühzeitig, so muss diese vorzeitig entfernt werden.

Wird die Antifoulingbeschichtung entfernt, ist eine leichte Anrauung des Schutzanstriches sinnvoll, um einen geeigneten Haftgrund für das erneute Aufbringen der Antifouling zu schaffen.

Lösung: torbo-Strahlen mit einem Druck von 3 bar und einem Strahlmittel von 0,09 bis 0,25 mm.

GFK-Boote

Nach der Entfernung der Antifoulingbeschichtung ist mittels eines Messgerätes der Untergrund auf Osmosebefall zu prüfen (Ein entsprechendes Gerät ist in den meisten Werften vorhanden). Wird kein Osmosebefall festgestellt, kann eine neue Antifoulingschicht aufgetragen werden.

Wird hingegen Osmose festgestellt, so sind auch die Osmose befallenden Schichten (6-fach) abzutragen.

Lösung: torbo-Strahlen mit einem Druck von 3 bar und einem Strahlmittel von 0,0 bis 0,5 mm.

Nach dem Abtrag dieser Farbschichten wird der Osmosebefall in Form kleiner oder großer Blasen sichtbar.

Nach dem Freilegen der Blasen (Osmosebefall) müssen diese zur Weiterbehandlung aufgeschlagen, bzw. ausgearbeitet werden.
Hierbei ist darauf zu achten, dass die Blasen so ausgearbeitet werden, dass ein sauberer Übergang von den Blasen zu dem „gesunden“ Gelcoat geschaffen wird und das Laminat gründlich austrocknen (ausbluten) kann (siehe Abb. 3).
Weiterhin ist sicherzustellen, dass die Übergänge vom Gelcoat bis in das Laminat sehr weich sind.
Die Oberfläche soll leicht angeraut sein, um eine Ausbesserung der Schicht vornehmen zu können.

Ist der Osmosebefall zu großflächig, muss das Gelcoat komplett bis auf das Laminat entfernt werden, wobei dann ein weicher Übergang von den Blasen auf das Laminat zu schaffen ist.

Lösung: torbo-Strahlen mit einem Druck von 5 bar und einem Strahlmittel von 0,0 bis 1,0 mm.

Nach dem Abtrag dieser Schichten wird zunächst Epoxydharz und Spachtel bis zu 6 mal aufgetragen. Die Gelcoatschicht sollte eine Stärke von 1 bis 2 mm haben. Anschließend wird der Osmoseschutzanstrich und die Antifoulingschicht aufgetragen.

Stahlboote

Sind Roststellen sichtbar oder werden diese vermutet, muss zusätzlich der Schutzanstrich und der Haftgrund an den schadhaften Stellen bis auf das blanke Metall abgetragen werden.
Hierbei ist darauf zu achten, dass ein weicher Übergang vom blanken Metall zum „gesunden“ Schutzanstrich und eine gleichmäßige Aufrauung erzielt wird.

Ist der Rostbefall zu großflächig, müssen alle Beschichtungen komplett bis auf das blanke Metall entfernt werden.

Lösung: torbo-Strahlen mit einem Druck von 5 bar und einem Strahlmittel von 0,0 bis 1,0 mm.

Artikel download

Tipps & Tricks
 Support

Schulungscenter
 » Anwenderschulung
 » Schulungstermine
 » Anmeldeformular

 Tipps & Tricks
 » Elektrostatische Aufladung
 » Osmose
 » Düsen und Düsenführung
 » Strahlmittel

 Downloads
 » Produktkataloge
 » Ausschreibung / Kalkulation
 » Informationen für die Praxis

zum Seitenanfang


© 2010 torbo ENGINEERING KEIZERS GmbH | Einsteinstrasse 11 | 46325 Borken | Tel.: +49(0) 2861 / 9429-0 | Fax: +49(0) 2861 / 9429-99